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21.06.2017 Senkrechtstarter im Portfolio Seed Fonds II Aachen : SILEXICA unter Top 3 beim Deutschen Gründerpreis 2017

Portfolio-Unternehmen des Seed Fonds II Aachen überzeugt durch herausragenden Unternehmergeist

Aachen, 21. Juni 2017 – Die Software-Firma SILEXICA Software Solutions GmbH ist für die Entwicklung eines Software Tools zur automatisierten Programmierung von Multicore-Plattformen von der Jury des Deutschen Gründerpreises als Finalist in der Kategorie Startup nominiert worden. Der Preis wird jährlich von einer Jury aus Vertretern von stern, Sparkassen, ZDF, Porsche sowie weiteren Förderern vergeben. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. SILEXICA überzeugte die Juroren mit seiner SLX Tool Suite: Sie hilft Software-Architekten bei der automatisierten Programmierung von Multicore-Plattformen, die beispielsweise in der Automobilindustrie oder bei der Entwicklung von Smartphones zum Einsatz kommen.

„Wir gratulieren SILEXICA zur Nominierung als Finalist in diesem renommierten Wettbewerb“, sagt Markus Krückemeier, Geschäftsführer der Managementgesellschaft des Seed Fonds II Aachen. „Das junge Unternehmen hat enormes Wachstumspotential und wird mit seinem Tool für die automatisierte parallele Programmierung von Multicore-Plattformen neue Softwareentwicklungen entscheidend vorantreiben.“

Vom Startup zum internationalen Senkrechtstarter
SILEXICA ist 2014 als Spin-Off aus der RWTH Aachen hervorgegangen. Startkapital erhielten die Gründer vom Seed Fonds II Aachen, hinter dessen operativer Führung die Experten der S-UBG-Gruppe stehen – die S-UBG ist die führende regionale Beteiligungsgesellschaft in der Wirtschafregion Aachen, Krefeld und Mönchengladbach. Ein weiterer Investor war die DSA Invest GmbH. Beide Investoren haben im Dezember 2016 eine zweite Finanzierungsrunde mitgetragen, in der mit Merus Capital und Paua Ventures weitere Kapitalgeber eingestiegen sind. Inzwischen ist SILEXICA mit Standorten in Deutschland und den USA sowie mit Distributoren in Japan, Südkorea und China global tätig. Zu den weltweiten Kunden zählen Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche sowie der Automobil- und Elektronikindustrie wie beispielsweise Fujitsu und Huawei.

Pressekontakt:
FM Fonds-Management für die
Region Aachen Beteiligungs-GmbH
Markus Krückemeier, Geschäftsführer
Markt 45-47
D-52062 Aachen
Tel.: 0241 – 47056 – 24
krueckemeier@seedfonds-aachen.de
www.seedfonds-aachen.de

VOCATO public relations
Corinna Bause / Birte Mibach
Braugasse 12
D-50859 Köln
Tel.: 02234 – 60 198 -19 / -15
cbause@vocato.com
bmibach@vocato.com
www.vocato.com

Über den Seed Fonds II Aachen:
Als Nachfolger des ausfinanzierten ersten Seed Fonds Aachen (Investmentzeitraum: 2007 – 2011) konnte im März 2012 als erster Folgefonds – der Seed Fonds II Aachen – aus der Seed-Fonds Initiative der NRW.BANK gegründet werden. Neben der NRW.BANK wird der Seed Fonds II Aachen von der Sparkasse Aachen und der DSA Invest GmbH, hinter der die Aachener DSA Daten- und Systemtechnik GmbH steht, finanziert. Der Seed Fonds II Aachen stellt jungen Unternehmen in der Gründungsphase das notwendige Eigenkapital zur Verfügung und belebt somit die Entwicklung zukunftsorientierter Technologien in der Wirtschaftsregion Aachen.

Hinter der operativen Führung des Fonds (FM Fonds-Management für die Region Aachen Beteiligungs-GmbH) stehen die Beteiligungsexperten der S-UBG-Gruppe. Die Beteiligungsgesellschaft der Sparkassen im Raum Aachen, Krefeld und Mönchengladbach blickt auf eine fast 30-jährige Erfahrung in der Finanzierung von mittelständischen Unternehmen und technologieorientierten Startups zurück.
Weitere Informationen: www.seedfonds-aachen.de

19.06.2017 Seed Fonds II Aachen beteiligt sich an Innsystec GmbH

Neue Technologie ermöglicht leistungsfähigere Übertragung von Hochfrequenzsignalen

Aachen, 19. Juni 2017 – Der Seed Fonds II für die Region Aachen GmbH & Co. KG (Seed Fonds II Aachen) beteiligt sich an dem Aachener Startup Innsystec GmbH. Das Unternehmen ist Ende 2015 als Spin-Off aus dem Lehrstuhl für High Frequency Electronics (HFE) der RWTH Aachen University hervorgegangen. In acht Jahren intensiver Forschung haben die Wissenschaftler eine Sendetechnologie für moderne Mobilfunkbasisstationen entwickelt. Die Technologie ist für alle Arten von Hochfrequenzsignalen wie 4G, 5G oder WLAN geeignet und kann als Chip oder Platine in Mobilfunkbasisstationen, Smartphones und WLAN-Router integriert werden. Mit dem Seed-Kapital möchte das Gründerteam in die Phase der Produktentwicklung starten, um anschließend die Systemintegration und Markteinführung umzusetzen.

Energieeffizienzvorteil durch neuartige Sendetechnologie
Konsumenten verlangen zunehmend nach höheren Datendurchgangsraten und einer besseren Netzabdeckung. Um höhere Bandbreiten zu erreichen, wird in zukünftigen Mobilfunkbasisstationen die Aussendung der Daten auf bis zu 256 Sendestränge in sogenannte Antennenfelder aufgeteilt. Heutige Sendetechnologien sind unter diesen hohen Anforderungen nicht mehr einsetzbar bzw. führen zu einem sehr hohen Energieverbrauch.

Mit „MLINC“ hat Innsystec eine neue Sendearchitektur mit zugehörigen Leistungsverstärkern für Hochfrequenzsignale entwickelt, die für Basisstationen der nächsten Generation mit einer hohen Anzahl an Sendesträngen prädestiniert ist. Gegenüber den Technologien, die sich bisher im 4G-Umfeld im Einsatz befinden, erreicht MLINC eine Stromersparnis von mindestens 15 Prozent. Damit stellt MLINC eine Schlüsseltechnologie zur Implementierung von 5G dar.

„Innsystec ist mit seiner Technologie First Mover am Markt. Aufgrund des starken Energieeffizienzvorteils und der flexiblen Einsetzbarkeit für 4G, 5G und Wifi-/WLAN-Signale, sehen wir für das Startup ein enormes Marktpotential“, sagt Markus Krückemeier, Geschäftsführer der Managementgesellschaft des Seed Fonds II Aachen.

Zukunftsmärkte für Innsystec
Das junge Unternehmen arbeitet bereits mit mehreren internationalen Telekommunikationskonzernen zusammen, um die Details der Produktentwicklung in enger Zusammenarbeit abzustimmen. „Wir freuen uns über die positive Rückmeldung, die wir von Seiten der Industrie bekommen sowie über das Vertrauen unseres Investors”, sagt Dr. Ahmed F. Aref, Co-Gründer, Geschäftsführer und Miterfinder der Technologie. „Beides bestätigt uns in unserem Vorhaben, Wegbereiter für Sendetechnologien für Mobilfunkbasisstationen im 5G-Umfeld zu werden. Durch das Startkapital vom Seed Fonds II Aachen können wir nun nach Jahren der Forschung die Produktentwicklung vorantreiben“, so Aref weiter.

Pressekontakt:
FM Fonds-Management für die
Region Aachen Beteiligungs-GmbH
Markus Krückemeier, Geschäftsführer
Markt 45-47
D-52062 Aachen
Tel.: 0241 – 47056 – 24
krueckemeier@seedfonds-aachen.de
www.seedfonds-aachen.de

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Braugasse 12
D-50859 Köln
Tel.: 02234 – 60 198 -19 / -15
cbause@vocato.com
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Über den Seed Fonds II Aachen:
Als Nachfolger des ausfinanzierten ersten Seed Fonds Aachen (Investmentzeitraum: 2007 – 2011) konnte im März 2012 als erster Folgefonds – der Seed Fonds II Aachen – aus der Seed-Fonds Initiative der NRW.BANK gegründet werden. Neben der NRW.BANK wird der Seed Fonds II Aachen von der Sparkasse Aachen und der DSA Invest GmbH, hinter der die Aachener DSA Daten- und Systemtechnik GmbH steht, finanziert. Der Seed Fonds II Aachen stellt jungen Unternehmen in der Gründungsphase das notwendige Eigenkapital zur Verfügung und belebt somit die Entwicklung zukunftsorientierter Technologien in der Wirtschaftsregion Aachen.

Hinter der operativen Führung des Fonds (FM Fonds-Management für die Region Aachen Beteiligungs-GmbH) stehen die Beteiligungsexperten der S-UBG-Gruppe. Die Beteiligungsgesellschaft der Sparkassen im Raum Aachen, Krefeld und Mönchengladbach blickt auf eine über 25-jährige Erfahrung in der Finanzierung von mittelständischen Unternehmen und technologieorientierten Startups zurück.
Weitere Informationen: www.seedfonds-aachen.de

    24.05.2017 Das VC Magazin über Unternehmen und Investoren an Rhein und Ruhr

    Die Stärken insbesondere der Region Aachen, dem Sitz der S-UBG, sind für Harald Heidemann (Vorstand) die RWTH Aachen und die Fachhochschulen, das Forschungszentrum Jülich sowie die zahlreichen Helmholtz- und Fraunhofer-Institute.

    Hier gehts zum Artikel:

    04.05.2017 S-UBG Portfolio: Rattay GmbH restrukturiert Gesellschafterkreis

    Investor S-UBG bleibt, NomaInvest und Luxempart dazugewonnen

    Metallschlauch-Spezialist will durch Zukäufe weiterwachsen

    Hünxe (Kreis Wesel)/Aachen, 4. Mai 2017 – Die Rattay Holding GmbH ordnet ihre Gesellschafterstrukturen neu. Mit der belgischen NomaInvest S.A. und dem luxemburgischen Investor Luxempart S.A. steigen zwei neue Gesellschafter bei dem Unternehmen ein. Die S-UBG Gruppe, die bereits seit 2007 in der Rattay Group investiert ist, bleibt dem Metallschlauch- und Kompensatoren-Hersteller als langjähriger Investor weiterhin erhalten. Udo Rattay, Geschäftsführer der Rattay Gruppe, sagt: „Mit dieser Restrukturierung schaffen wir die Basis für unsere weitere Wachstumsstrategie. Durch die neue Gesellschafterstruktur wird Kapital für weitere Zukäufe und Übernahmen freigesetzt.“

    Wachstum durch Zukäufe und Kooperationen
    Rattay ist ein europäischer Hersteller von flexiblen Metallschläuchen und Kompensatoren für alle Industriebereiche und vertreibt seine Produkte weltweit. Kunden des Unternehmens sind Chemie- und Energiekonzerne sowie der Maschinen- und Anlagenbau. Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 ist die Rattay Group kontinuierlich gewachsen. In den letzten zehn Jahren setzte sie speziell auf Zukäufe von und Kooperationen mit verschiedenen Unternehmen, um ihre Position im Markt zu stärken und ihre Wachstumsstrategie zu verfolgen.

    Neues Kapital für Wachstum
    Jacquot Schwertzer, Managing Director bei Luxempart, sagt: „Wir sehen in Rattay großes Zukunftspotenzial und können bereits erste Erfolge aus der gemeinsamen Zusammenarbeit vermelden.“ Rückwirkend zum 1. Januar 2017 hat Rattay die in Lyon ansässige SFZ S.A.S., einen Spezialisten für individuelle Kompensatoren für Tanker, Petrochemie und die Energieerzeugerbranche, übernommen. SFZ war bislang Teil der BOA Group, einem weltweit operierenden Hersteller von flexiblen mechanischen Elementen (Kompensatoren) aus Metall. Mit dem Zukauf baut Rattay sein Produktprogramm im Kompensatoren-Bereich weiter aus.

    Bernhard Kugel, Vorstand der S-UBG, sagt: „Wir beraten unseren Partner Rattay seit 2007 im Wachstumsprozess und natürlich auch jetzt beim Erwerb der SFZ. Die Rattay Gruppe mit Standorten in Dänemark, England, Tschechien, Ungarn und Österreich ist mit SFZ nun auch in Frankreich, Italien, Spanien, Nordafrika und Asien deutlich besser vertreten und somit gut vorbereitet für die weiteren Wachstumsschritte.“

    10.04.2017 Seed Fonds II Aachen verkauft Anteile an Adhesys Medical an die Grünenthal Group

    Begleitung der Aachener Erfolgsstory von der Gründung bis zur Internationalisierung

    Aachen, 10. April 2017 – Die „Seed Fonds II für die Region Aachen GmbH & Co. KG“ (Seed Fonds II Aachen) veräußert ihre Anteile an der Adhesys Medical GmbH aus Aachen an die Grünenthal Group. Adhesys Medical ist spezialisiert auf die Entwicklung von innovativen Wundklebern auf Polyurethan-Basis für den chirurgischen Gebrauch. Grünenthal sichert sich mit der Komplettübernahme die weltweiten Weiterentwicklungs- und Vermarktungsrechte der Produkt-Pipeline des jungen Aachener Unternehmens.

    Die Adhesys Medical GmbH ist Ende 2013 entstanden, indem die RWTH Aachen unter der Leitung des Gründerzentrums von Prof. Dr. Malte Brettel ein Patentportfolio eines großen deutschen Unternehmens übernommen und daraus ein innovatives Start-Up entwickelt hat. Der Seed Fonds II Aachen war seit Anfang 2014 als Leadinvestor zusammen mit der KfW Bank und privaten Investoren an dem Startup beteiligt. „Unser Investment in die Adhesys Medical war der Startschuss für eine Revolution im Medtech-Markt“, sagt Markus Krückemeier, Geschäftsführer der Managementgesellschaft des Seed Fonds II Aachen. „Das Potenzial des jungen Unternehmens haben wir von Anfang an gesehen. Zum wiederholten Mal konnten wir einem regionalen Startup Starthilfe geben, um sich erfolgreich weiterzuentwickeln. Wir freuen uns, dass mit Grünenthal nun ein regional ansässiges und trotzdem international agierendes Unternehmen den weiteren Weg mit Adhesys Medical bestreitet.“

    Senkrechtstarter mit internationalem Potenzial
    Adhesys Medical hat einen Wundkleber entwickelt, der sich sowohl im Körper als auch auf der Haut anwenden lässt. Er verschließt Wunden in wenigen Sekunden, ist biologisch abbaubar und funktioniert vor allem in einer feuchten Umgebung. Somit eignet er sich für eine Vielzahl operativer Eingriffe. 

    Die Entwicklung des Medizintechnik-Startups ist rasant. Nach der ersten Finanzierungsrunde gewann das Team als erstes Nicht-US-Startup im April 2014 die Rice Business Plan Competition in Houston, Texas, den größten Business Plan Wettbewerb der Welt, und erhielt ein Investment-Preisgeld von mehr als 500.000 US-Dollar. Darauf folgte eine Investition von rund 3 Mio. US-Dollar durch US-Investoren, um die Kommerzialisierung des Klebers voranzutreiben. 2015 gründete das Startup eine US-Niederlassung, um den innovativen Wundkleber auch im US-Markt zur Zulassung zu bringen. Weitere Auszeichnungen wie der Gipfelstürmerpreis und die Mass Challenge Boston folgten. 

    Nächste Schritte für Adhesys Medical 
    Die Grünenthal Group plant mit der Akquisition von Adhesys Medical bis zum Jahr 2022 mehrere neue, innovative Produkte auf den Markt zu bringen. Für das Pilot-Produkt der Adhesys Medical, einen topischen Kleber, der auf der Haut anwendbar und als Ersatz für Klammern oder Nähen anzusehen ist, ist bereits eine CE-Zertifizierung beantragt. Die Entscheidung der zuständigen Behörde wird in den kommenden 12 Monaten erwartet. „Durch den Zusammenschluss mit Grünenthal stehen uns alle Wege offen, um das Potenzial unserer Innovation voll auszuschöpfen und die Produkte zeitnah auf den Markt bzw. zu den Patienten zu bringen“, sagt Marius Rosenberg, Mitgründer und einer der beiden Geschäftsführer der Adhesys Medical. „Wir sind dankbar für die Starthilfe, die wir von unseren bisherigen Investoren erhalten haben und blicken nun gespannt in die Zukunft mit Grünenthal.“

    06.04.2017 Portfoliounternehmen des Seed Fonds II Aachen bringt neue Technologie auf den Markt

    Aachener AIXaTECH GmbH revolutioniert LED- und Leistungselektronikindustrie

    Aachen, 6. April 2017 – Das Aachener Unternehmen AIXaTECH – Hersteller von Templates1 für die Steigerung des Durchsatzes und der Qualität in MOCVD2-Anlagen, in denen beispielsweise LED-Dioden produziert werden, aber auch Hochfrequenz- und Hochleistungsbauelemente für Elektrofahrzeuge oder die Informations- und Telekommunikationstechnik – möchte die Elektrotechnikindustrie revolutionieren. Mit der Entwicklung eines patentierten Niedertemperaturepitaxieverfahrens (LTE), durch das Startsubstrate für leistungsfähige GaN-basierte Bauelemente deutlich günstiger hergestellt werden können als bisher, reagiert das Unternehmen auf die wachsenden Anforderungen zukünftiger Generationen leistungselektronischer Bauteile.
    Galliumnitrid (GaN) wird durch neue Technologie konkurrenzfähig
    Mit dem neuen Verfahren lassen sich Verbesserungen in der Leistungselektronik wie ein Reichweitengewinn für E-Mobile, Laptopkabel mit steckerintegriertem Netzteil, Mikrowellengeräte mit gleichmäßiger Aufheizung oder ultraschnelle Ladevorrichtungen für Elektroautos erst konkurrenzfähig realisieren. „Unser Verfahren wird dafür sorgen, dass bei der Herstellung von Elektronikbauteilen künftig mehr auf das leistungsstärkere Galliumnitrid anstatt auf Silizium gesetzt wird“, erklärt Dr. Yilmaz Dikme, Mitgründer der AIXaTECH GmbH und Entwickler des Verfahrens. Insgesamt entstehen durch die LTE-Technologie gegenüber dem reinen, herkömmlichen MOCVD-Verfahren signifikante wirtschaftliche Vorteile: Die Prozesszeit ist deutlich geringer, die Betriebskosten liegen aufgrund der niedrigeren Prozesstemperatur und der geringeren Sicherheitsanforderungen deutlich unter 50 Prozent, so dass die Herstellungskosten um über 30 Prozent reduziert werden.

    Seed Fonds II Aachen investierte bereits in 2013
    Das Unternehmen ist 2010 als Spin-off aus der RWTH Aachen University hervorgegangen. Bereits 2013 hat sich der Seed Fonds II Aachen gemeinsam mit weiteren Investoren an AIXaTech beteiligt und dadurch ermöglicht, die innovative LTE-Technologie zur Marktreife zu entwickeln.
    „Die Technologie der AIXaTECH GmbH hat aus unserer Sicht das Potential zu einem Game-Changer für die Leistungselektronik-Industrie zu werden“, so Fabian Franzen, Senior Investment Manager der Managementgesellschaft des Seed Fonds II Aachen. Markus Krückemeier, Geschäftsführer der Managementgesellschaft des Seed Fonds II Aachen, ergänzt: „Dass mit dem AIXaTECH-Verfahren zukünftig noch weitere Bereiche optimiert werden können, bekräftigt unser Vertrauen in die technische Überlegenheit und das große Potenzial des Unternehmens.“

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    1 Template: vorbeschichtete kreisrunde oder quadratische, etwa ein Millimeter dicke Scheiben (Wafer) aus der Mikroelektronik, Photovoltaik und Mikrosystemtechnik.
    2 Metal-Organic Chemical Vapor Deposition (MOCVD): Das aktuell am weitesten verbreitete Verfahren zum Wachstum von GaNbasierenden Schichtstrukturen ist die metallorganische chemische Gasphasenabscheidung.

      05.04.2017 S-UBG Vorstand Harald Heidemann für weitere drei Jahre im Amt bestätigt

      Aachen, 5. April 2017 – Der Aufsichtsrat der S-UBG Gruppe, wählte Harald Heidemann (62) in seiner letzten Sitzung für weitere drei Jahre in den Vorstand. Heidemann ist seit 1998 Vorstandsmitglied der S-UBG Gruppe und Geschäftsführer der S-VC Risikokapital-Fonds GmbH sowie der FM Fonds-Management Beteiligungs GmbH (Seed Fonds Aachen). Darüber hinaus vertritt er die S-UBG Gruppe in verschiedenen Aufsichts- und Beiräten ihrer Beteiligungen. 

      Vor seiner Berufung in den Vorstand arbeitete Heidemann seit 1991 als Prokurist und Investment Manager für die S-UBG. „Ich freue mich, die Entwicklung der S-UBG weiter als Vorstand gemeinsam mit meinem Vorstandskollegen Bernhard Kugel und dem S-UBG Team begleiten zu dürfen. Wir sehen noch großes Potenzial für weitere Investitionen in die Unternehmen der Region, denn das Interesse an Private-Equity-Finanzierungen steigt. Mit unseren Portfoliounternehmen möchten wir auch weiterhin partnerschaftlich und langfristig zusammenarbeiten“, sagt Heidemann.

      Harald Heideman (rechts) mit seinem Vorstandskollegen Bernhard Kugel

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        21.03.2017 NRW.BANK.Mittelstandsfonds, Lampe Mezzanine Fonds und S-UBG investieren Millionenbetrag in PTC Germany GmbH

        Niederrheinischer Händler und Produzent für Fischprodukte will Wachstumschancen nutzen

        Erfolgsrezept: Hochwertige Produkte und Verfahren.

        Die Aachener Beteiligungsgesellschaft S-UBG AG, die NRW.BANK und der Lampe Mezzanine Fonds investieren insgesamt zwölf Millionen Euro in Form von Mezzanine-Kapital in die Product Trade Centre Germany GmbH (PTC GmbH). Das Unternehmen mit Hauptsitz in Kempen am Niederrhein und Produktionsstandorten in Bremerhaven und Serbien hat sich auf Herstellung, Handel und Vertrieb von Fischprodukten im Tiefkühlbereich spezialisiert. „Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung ist jetzt der richtige Zeitpunkt für das junge Unternehmen, die Eigenkapitalbasis zu stärken“, sagt Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Mit unserem Engagement unterstützen wir PTC dabei, weiter zu wachsen und sich als fester Player am Markt zu etablieren“, so Stölting weiter. Über den Mittelstandsfonds fördert die NRW.BANK etablierte mittelständische Wachstumsunternehmen, die sich durch eine attraktive Technologie- und Wettbewerbsposition auszeichnen.

        Breiter Kundenstamm im Groß- und Einzelhandel
        Die PTC weist seit ihrer Gründung 2009 eine rasante Entwicklung auf und ist mit einem Jahresumsatz von über 131 Mio. Euro in 2016 einer der führenden Anbieter von Tiefkühlfisch und Seafood-Produkten in Deutschland. Anders als die großen Wettbewerber handelt PTC nicht nur mit Tiefkühlfischprodukten, sondern veredelt sie in europäischen Produktionsstätten nachhaltig. „Für Thunfisch haben wir beispielsweise ein eigenes Veredelungsverfahren entwickelt, das gegenüber anderen Methoden deutliche Vorteile hinsichtlich Qualität und Optik bietet“, erläutert Bruno Coornaert, Geschäftsführer der PTC GmbH. „Unsere Produkte haben außerdem alle gängigen Zertifizierungen für Seafood und Lebensmittelproduktion – so kommen wir dem Verbraucherwunsch nach gesunder und zugleich nachhaltiger Ernährung entgegen.“ Die Kunden, zu denen nahezu alle führenden Lebensmittelgroß- und Einzelhandelsketten gehören, verkaufen PTC-Produkte zumeist unter ihren Eigenmarken.

        Rasantes Wachstum geplant
        Das frische Kapital soll dazu dienen, das geplante starke Wachstum zu realisieren. PTC möchte in den kommenden Jahren den Umsatz auf über 250 Mio. Euro ausbauen und sich dadurch als einer der wichtigsten Player im Bereich Tiefkühlfisch am Markt etablieren. „Wir freuen uns, dass wir PTC als wachstumsstarkes Unternehmen begleiten und bei der weiteren internationalen Expansion unterstützen können“, so Ole Klose, Geschäftsführer des Lampe Mezzanine Fonds über die Beteiligung.

        Der Pro-Kopf-Konsum von Fischprodukten hat sich seit 1960 weltweit verdoppelt. Dabei steigt insbesondere die Nachfrage nach Tiefkühl-Seefisch.[1] „Mit ihrem Erfolgsrezept, das in der Fokussierung auf qualitativ hochwertige und nachhaltige Produkte und der Kombination der Geschäftszweige Handel, Produktion sowie Veredelung liegt, wird die PTC GmbH ihre Position am Markt noch weiter ausbauen“, so Bernhard Kugel, Vorstand der S-UBG AG.

        01.03.2017 HammerFall | Built to Tour 2017 with KLANG:fabrik

        Wir freuen uns sehr, dass die einflussreiche, schwedische Heavy Metal Band HammerFall sich für eine KLANG:fabrik für ihr In-Ear-Setup entschieden hat.

        HammerFall Interview auf dem KLANG:blog

        20.02.2017 AixaTech GmbH: Spitzentechnologie könnte in wenigen Jahren die Welt verändern

        Auszug des Artikels von Stephan Tribbels

         

        Dass elektronische Geräte in den vergangenen Jahrzehnten tendenziell kleiner geworden sind oder im Umkehrschluss in ähnlich groß gebliebenen Gehäusen heute mehr Elektronik steckt, dürfe bekannt sein. Und da der Trendzur Miniaturisierung im Bereich der Leistungselektronik anhält, auch um Material- sowie Betriebskosten zu senken, sind weltweit Entwickler aktiv, um Technik und deren Serienfertigung nachhaltig zu optimieren. Im vermeintlich beschaulichen und dennoch mit innovativem Forschergeist gespickten Baesweiler wird in punkto Halbleiter- bzw. Wafertechnik so Herausragendes zur Marktreife entwickelt, dass die beiden Firmen- Chefs Dr. Volker Sinhoff. und Dr. Yilmaz Dikme durchaus von „Gamechanger“-Technik sprechen. Das Verfahren dürfe also etliche  führen. Mit ihren Prozessoptimierungen und neuen Herstellungsverfahren für Halbleiterschichten auf Basis von Galliumnitrid (GaN) an Stelle des bislang favorisierten Siliziums könnte ihre Firma „AIXaTECH – Aachen Advanced Technologies“ die nächste Generation der Leistungselektronik maßgeblich revolutionieren. Leistungselektronik kennt man aus dem Auto, Flugzeugen, Gebrauchsgütern wie Waschmaschinen, Mikrowellen und anderen Geräten – und fast alle dort verbaute integrierte Schaltkreise („Chips“) oder andere elektronische Bauteile basieren bislang auf Silizium. Diese Technik ist zwar ausgereift und günstig. Nachteilig ist jedoch, dass die Grenzen dieser Elektronik ausgereizt sind. „Die Steuerungselemente sind voluminös, die Wärmeentwicklung und der Stromverbrauch hoch, und mit der Schaltgenauigkeit ist es auch nicht so weit her“, fasst Dr. Volker Sinhoff. die unerwünschten Effekte der heute gängigen Halbleitertechnik auf Silizium-Basis zusammen. Neue Anforderungen setzen daher auf Kompaktheit, Genauigkeit im Schalten und vor allem auf Effzienz. Auf der Grundlage von Galliumnitrid!

         

        Galliumnitrid begegnet uns heute bereits in LED-Leuchten und LED-TV. „Galliumnitrid ist das Material der Zukunft, das aber jetzt schon verfügbar ist. Daraus wird die zukünftige Leistungselektronik aufgebaut werden, was viele Vorteile bringt: Mit Bauelementen au Basis von Galliumnitrid lässt sich Elektronik realisieren, die mit weit weniger als 10% der Fläche von Silizium-Elektronik auskommt und deutlich höhere Spannungen und Ströme verträgt.

        17.02.2017 S-UBG Untnernehmernetzwerk regt politischen Diskurs an

        RTL-Journalistin Antonia Rados berichtet bei Jahresauftakttreffen des PIN Partner im Netzwerk e. V. über Entwicklungen im Nahen Osten

        Über die Entwicklung im Nahen Osten und die Auswirkungen für Deutschland und Europa sprach die renommierte Fernsehjournalistin und Chefreporterin Ausland der RTL-Gruppe, Dr. Antonia Rados, auf der Jahresauftaktveranstaltung des PIN e. V. am gestrigen Donnerstag in Valkenburg. Das Unternehmernetzwerk der Beteiligungsgesellschaft S-UBG Gruppe aus Aachen versammelt regelmäßig UnternehmerInnen aus der Wirtschaftsregion Aachen, Krefeld und Mönchengladbach zwecks Austausch und Kooperation.

        „Kriegs- und Krisenherde, Migration und angespannte diplomatische Beziehungen sind Themen, die seit einiger Zeit die Medien dominieren und oft ist es nicht einfach, in der Informationsflut den Überblick zu wahren und die Geschehnisse einzuordnen“, so Bernhard Kugel, Vorstand der S-UBG. „Frau Dr. Rados war eine große Bereicherung, denn sie hat unser Verständnis für die aktuelle Lage geschärft und uns zu tiefgehenden Gesprächen angeregt.“ Rund 90 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Start-ups und Mittelstand begrüßte die S-UBG im mittelalterlichen Ambiente der „La Caverne de Geulhem“ in Valkenburg, Niederlande.

        Wie ist Frieden und Stabilität heute möglich?
        Wer die derzeitigen Konflikte und Interessen unterschiedlicher Staaten in der arabischen Welt verstehen möchte, muss weit zurückblicken, denn oft schärft auch das Wissen um die Vergangenheit den Blick für heutige Ereignisse. Rados und der Kreis der Unternehmer diskutierten darüber hinaus, welche Weichen Europa stellen kann, um eine friedliche und nachhaltige Entwicklung im Nahen Osten und in Europa selbst zu fördern. Gesprächsbereitschaft und eine Kenntnis der komplexen Zusammenhänge sind zumindest Ansatzpunkte für ein besseres gegenseitiges Verständnis.

        Das Unternehmernetzwerk PIN e. V. wird auch in 2017 regelmäßig zusammenkommen, um gemeinsam Fortbildungen, kulturelle und gesellschaftliche Events zu besuchen und Gespräche zu führen. „Der Erfahrungsaustausch und der gemeinsame Diskurs im Netzwerk – auch einmal zu nachdenklichen Themen – sind für uns alle wertvoll“, erklärt Kugel.